Burnout Was ist das?

Fühlen Sie sich zu nichts mehr in Lage. Antriebslos und ausgebrannt. Fallen Ihnen selbst die Kleinigkeiten schwer. Können Sie den inneren Schweinehund einfach nicht mehr überwinden. Wissen Sie Montags nicht, wie Sie die Arbeitswoche überhaupt überstehen sollen?

Sie fühlen sich leer! Keine Freude, Motivation oder Empathie?

 

Wie nennt die Medizin einen Burnout?

Depression. Wenn es Sie tröstet, sie kann auch als Erschöpfungsdepression benannt werden.

Warum eigentlich einen neuen Begriff wählen?

Nun, Burnout klingt besser. Ausgebrannt sein ist doch schöner als depressiv, oder?

Denn nur wer einmal gebrannt hat, kann ausgebrannt sein. Das heißt, derjenige hat mal über die Maße Leistung gebracht. Also Burnout mit 20 Jahren. Das muss ja ein Weltverbesserer sein 😉

Spaß beiseite!

 

Was ist ein Burnout / Depression?

eine richtige Dreckskrankheit

Wenn die Psyche und der Körper aus dem Gleichgewicht sind

 

Wodurch wird ein Burnout ausgelöst?

Zum Beispiel durch Stress. Betrachten wir mögliche Stressfaktoren nach Wikipedia:

  1. chronische Konflikte in der BeziehungTodZeitmangel, TermindruckLärmGeldmangel, Armut, Schulden

    Fehlende Gestaltungsmöglichkeiten, mangelndes Interesse am

    Beruf und in der Freizeit

    Große Verantwortung

    Mobbing am Arbeitsplatz, Mobbing in der Schule

    Schichtarbeit (bewirkt eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus

    und gesundheitliche Probleme)

    Ständige Konzentration auf die Arbeit (zum Beispiel bei

    Fließbandarbeit)

    Angst nicht zu genügen (Versagensangst)

    Perfektionismus (überhöhte Ansprüche an sich selbst und an

    andere)

    Isolation, Verachtung und Vernachlässigung

    Schlafentzug

    Reizüberflutung

    Krankheiten und Schmerzen, eigene und die von Angehörigen

    Seelische Probleme, unterschwellige Konflikte

    Schwerwiegende Ereignisse (beispielsweise ein

    Wohnungseinbruch, eine Operation, eine Prüfung)

    auch (unausgleichbare) Unterforderung, Langeweile und Lethargie

    Überforderung durch neue technische Entwicklungen)

    Technikstress, Technostress

    Stress durch die Bedrohung des Selbst (eigenes Scheitern oder

    die Respektlosigkeit anderer)

um nur einige zu nennen

 

Lässt sich ein Burnout behandeln, wenn ja wie?

  • Medikamente
  • ambulante Therapie
  • stationäre Therapie
  • Psychologe
  • Lebensveränderung
  • Sport
  • uvm.

Es gibt also Grund zur Hoffnung!

 

Kann man einen Burnout vermeiden?

Sicherlich. Die Frage ist nur wie?

Wenn wir uns die oben genannten Stressfaktoren anschauen wird klar, dass sich nicht alle Lebensumstände vermeiden lassen. Wir können auch nicht vorhersehen, ab welchem Punkt wir überlastet sind.

 

Wie fühlt sich ein Burnout an?

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Wir hatten genau 4 Monate Zeit. Danach sollte unser neues (altes) Haus bezogen werden. Wie kann man sich sowas nur

antun? Wenn ich dies mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich sagen – Stress. Mit zwei Wörtern – die Hölle! Dann musste die Finanzierung stehen, der Umzug organisiert und vollzogen sein, die Einliegerwohnung ausgebaut und renoviert werden und tausend andere Kleinigkeiten. Ach ja, nebenbei noch der beruflichen Tätigkeit nachgehen und den Alltagsanforderungen gerecht werden. Mit Enthusiasmus an die Sache ran, denn schließlich erwartete uns ja etwas Wunderbares. Leider dauerte es nicht sonderlich lange, bis die ersten Probleme auf uns zukamen. Sie hießen Finanzierung. In einer Niedrig Zinsphase ein Haus zu finanzieren, wenn man schon zwei sein eigen nennt, gestaltete sich als Mamut Aufgabe. Wenn wir mal grünes Licht hatten, war die Sorge der Leistbarkeit im Focus. Tags später mussten wir wieder Unterlagen bei schleppen, denn wir waren über Nacht gelb geworden. Ampelschaltung: Rot bedeutet Finanzierung ist gescheitert, Gelb entscheidet die Zentrale und Grün heißt GO! In den kommenden Wochen hatten wir abwechselnd alle Farben. Ich war irgendwann soweit zu sagen, wir blasen die Sache ab. Wir waren mit den Nerven ziemlich runter und es war noch nichts erreicht. Ich habe noch eine Stunde vor dem Notartermin mit der Bank telefoniert und sie hat pünktlich, also während wir auf den Notar warteten, die Bestätigung gefaxt. Jetzt konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen? Nun, wir hatten mit dem Verkäufer vereinbart, vor der eigentlichen Übergabe des Hauses mit der Renovierung der Einliegerwohnung zu beginnen. Ich hatte mir Urlaub genommen und wollte bis auf Strom und Wasser alles selbst machen. Fragen Sie nicht. Irgendwann dachte ich nur noch, es gibt scheinbar nichts was es nicht gibt. Aber warum muss dies ausgerechnet alles mir passieren? Obwohl ich natürlich alle Schritte mit finanzieller Reserve geplant hatte, gab es nicht einen Posten, der innerhalb des Budgets blieb! Die Anerkennung für geleistete Arbeit blieb aus. Dafür war der Druck in der Familie einfach zu groß. Verlorene Zeit wurde abends oder am Wochenende nachgeholt. Im Hauptberuf war ich abwechselnd unterfordert und überfordert, je nach Stimmungslage. Aber eigentlich gilt die Informatik gemein hin, als stressig. Meine Kräfte, seelisch und körperlich schienen zu schwinden. Ich würde meine Batteriekapazität zu diesem Zeitpunkt mit 20% bezeichnen. Tags drauf sollte ich Küche angeliefert werden. Ich war früh an, weil ich noch weiter renovieren wollte. Ich kam keinen Kilometer weit, da hatte ich einen Autounfall. Mir hatte jemand die Vorfahrt genommen und wir blieben unverletzt. „Nur“ wieder alles organisieren. Auto in die Werkstatt, Versicherung und so weiter. Mensch ich hatte keine Lust mehr. Je näher der Umzugstermin rückte, desto größer wurde der Druck. Um den Umzug „stressfreier“ zu gestalten, hatten meine Frau und die Kinder Kisten gepackt. Die standen nun zu Hause im Weg rum. Also  Gemütlichkeit geht anders. Wir fuhren diese nun nach und nach Richtung neues zu Hause. Dort wurden sie dann in der halb fertigen Einliegerwohnung geparkt. Unsere Sorgen wuchsen jeden Tag ein wenig mehr, dass wir uns mit diesem Projekt übernommen hätten. Vom Beladen, Kisten schleppen, Entladen der gefühlten 300 Kisten und weiteren Renovierungen sank der Akku auf 10%. Beim Umzug brauchte ich viele und merkwürdige Pausen. Nicht alleine der Erschöpfung geschuldet, denn dann würde man ja nicht ohne Unterlass denken. Einen Gedanken möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Wenn jetzt noch einer kommt und will etwas von mir, dem hau ich …

Ich glaube, jetzt war ich eindeutig im roten Bereich. Was in den folgenden Wochen geschah, weiß ich heute nicht mehr so genau. Wir hatten 3 Tage Umzug, Schlüsselübergabe, Möbel aufbauen, zwischen durch renovieren, Kisten von A nach B schleppen, Kisten auspacken, Chaos – was ich alles mehr oder weniger im Tran erlebte und erledigte.

Da war er, der …

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