Glückskatzen

So fing es mit den Glückskatzen an.

Einleitung

Eines Tages stand sie da. Um es genau zu sagen, lag sie da. Auf meinem Autodach in unserer Garage. Als ich morgens auf dem Weg zur Arbeit in unsere Garage ging, traute ich meinen Augen nicht. Gut, das soll vorkommen. Vor allem, wenn es noch früher Morgen ist und ich noch nicht ganz ausgeschlafen bin.

Aber eine weiße, dreifarbige Katze auf einem blauen Autodach. So müde konnte ich gar nicht sein. Als sie mich sah, sprang sie mir entgegen und strich um meine Beine, begleitet durch ein freundliches Miauen. Wohlgemerkt, es war unsere erste Begegnung und nicht etwa so, als ob wir uns schon Jahre kannten.

Ich hatte leider wenig Zeit. Aber eine kleine Streicheleinheit und Begrüßung musste sein. Ich muss gestehen über Tag hatte ich unsere Begegnung vergessen und als ich nachmittags wieder nach Hause kam, hatte ich keine Gedanken an die Glückskatze.

Dies änderte sich schlagartig, als ich den Motor abstellte und die Fahrzeugtüre öffnete. Eine freundliche Begrüßung mit unaufhörlichem Miauen erwartete mich. Ich fragte sie, ob sie jetzt in unserer Garage leben würde. Woraufhin sie mir ihre Leidensgeschichte erzählte.

Freie Übersetzung

Ich bin ausgesetzt worden und kenne hier niemanden. Jetzt habe ich gesehen, dass hier Katzen wohnen und mich gefragt, ob ich vielleicht hier bleiben kann. Vielleicht kannst Du mir etwas zu essen geben und ich in der Garage nächtigen bis ich mich zurechtfinde?

Glückskatzen

 

Jetzt müsste man schon sehr hartherzig sein solch eine Bitte auszuschlagen. Ich, beziehungsweise wir, können dies nicht. Ich habe natürlich die Familie gerufen und Ihnen die Glückskatze gezeigt. Sie war kein bisschen schreckhaft oder ängstlich. Sie genoss es sichtbar, dass sich jemand ihr annahm.

Vor allem der kleinere der beiden Söhne hat sich wohl spontan in diese Katze verliebt.

An den darauffolgenden Tagen wiederholte sich das gleiche Bild. Wir versorgten die Katze natürlich mit Nahrung und Wasser. Ich stand etwas früher auf, um noch kurz morgens nach ihr zu sehen und etwas Zeit für sie zu haben. Wann immer wir uns der Garage näherten, sprang sie uns entgegen. Nachts schlief sie wohl auf dem kleinen Dachboden in der Garage. So vergingen ein bis zwei Wochen.

Eines Abends stand sie an der Terrassentür. Ich öffnete diese vorsichtig und im Nu stand sie im Wintergarten und lief umher. Inspizierte hier, inspizierte dort. Ich stellte ihr ein frisches Schälchen Essen hin und sie stürzte sich sofort darauf. Gut, dachte ich, du hast aber heute besonders viel Hunger. Unsere Katzen interessierten sich nicht für den Neuankömmling. Leider hatte ich die Rechnung ohne den Hund (Irischer Wolfshund) gemacht.

Der riecht frisches Katzenfutter von weitem und kam mit lautem Getöse angeschossen. Die Glückskatze war nicht sonderlich erschrocken, aber zog es dennoch vor sich wieder in ihre geliebte Garage zurück zu ziehen.

 

 

Lektüre über u. a. Glückskatzen

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